Monats-Archiv für September 2009

Einladung zur Kulturkonferenz am 9.10.2009 – Thema: Teilhabe an Kultur für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln

9. Oktober 2009
19:00bis21:00

Wie bereits auf Blogbeirat berichtet wurde, findet am 9.10. 2009 um 19:00 in der IHK zu Kiel der erste Teil der Kieler Kulturkonferenz statt.
Im Artikel des Blogbeirats beklagte ich mich darüber, daß die K34 nicht zu dieser Kulturkonferenz eingeladen wurde und kündigte an, uns auf der gestrigen Sitzung des Kulturausschusses selbst einzuladen. Herr Pasternak ist mir da zuvor gekommen. Er tat kund, daß die Einladung an alle Interessierten adressiert ist. Es gibt aus Kostengründen keinen Postversand der Einladungen. Herr Pasternak rief auf der gestrigen Sitzung dann auch alle auf, die Einladung über Ihr Netzwerk weiterzuverbreiten.

Dieser Aufforderung komme ich gerne nach und rufe daher alle, die das Thema “Teilhabe an Kultur für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln” berührt auf, zur Konferenz zu kommen, und sich und Ihre Ideen dort einzubringen. Hier die Einladung zum Ausdrucken.

Desweiteren rufe ich dazu auf, die Thematik “Teilhabe an Kultur für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln” schon im Vorfelde der Konferenz zu durchdenken und zu diskutieren.

Spontan fällt mir dazu folgendes ein:

  1. Inwieweit unterscheidet sich ein Mensch mit geringen finanziellen Mitteln hinsichtlich seiner kulturellen Rezeption und seines kulturellen Wirkens von einem Menschen mit nicht geringen finanziellen Mitteln.
  2. Kann Kunst und Kultur, die von und für Menschen mit ausreichenden finanziellen Mitteln gemacht wurde, überhaupt Menschen mit geringen finanziellen Mitteln erreichen, auch wenn diese für diese Kunst/Kultur nichts bezahlen müssten.
  3. Kann eventuell Kunst/Kultur, die für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln gedacht ist, nur von Menschen mit geringen finanziellen Mitteln erschaffen werden.
  4. Bislang wird ein jeder Besuch im Schiffahrtsmuseum, im Kulturforum usw. mit 10 bis 20 Euro von der Stadt Kiel gesponsert. Würde jetzt auch noch der Eintritt für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln subventioniert werden, würden sich die Kosten je Besuch noch um diesen Betrag erhöhen. Der Besuch eines Menschen mit geringen finanziellen Mittel in einer der bestehenden Kultureinrichtungen würde also den Steuerzahler mindestens 20 bis 30 Euro kosten.
  5. Wären wir als K34 in der Lage, für 10 Euro Zuschuss je Besuch, 10000 Gästen im Jahr ein reichhaltiges, zielgruppenorientiertes, lebendiges und buntes Kulturprogramm zu präsentieren?
    Momentan versorgen wir ca. 1500 Gäste mit überwiegend geringen finanziellen Mitteln im Jahr bei 5 Öffnungsterminen je Monat ohne Zuschuss.

“Kieler Ost-West-Annäherung 1. Akt” – von Franck Gérard

13. September 2009
18:30
17. September 2009
20:00
24. September 2009
20:00
1. Oktober 2009
20:00
8. Oktober 2009
20:00

Photografien von Franck Gérard

Aus den Kieler Nachrichten (Zitat):

Französische Künstler wollen mit künstlerischen Mitteln die Gegensätze zwischen den Ufern abbauen helfen. Im Mai 2008 waren Franck Gérard und Eric Watt für vier Tage zu Besuch in Kiel. Und was ihnen dabei am stärksten auffiel, war die Grenze inmitten der Stadt…..

Kieler-Ost-West-Annäherung - 1.Akt_kl

Das Projekt wird unterstützt durch :
Den Conseil Régional des Pays de la Loire, Das Land Schleswig-Holstein, Das Centre Culturel Français de Kiel, Die Filmwerkstatt Kiel der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH), Der Familie Mehdorn Stiftung, Die Galerie K34, Des Kultur- und Kommunikationszentrums Hansastraße 48 e.V. …und der Kieler Bevölkerung.

  • Vernissage: 13.09.2009, ab 18:30 Uhr
  • Finissage: 08.10.2009, ab 20 Uhr
  • Ausstellungsort: K34-Galerie, Medusastr. 14 – Kiel-Gaarden
  • Öffnungszeiten: Donnerstags ab 20 Uhr

Der zweite Akt findet dann am Anfang nächsten Jahres statt!

Vernissage                      13.09.2009, 18:30 Uhr

Finissage                       08.10.2009, 20 Uhr

Ausstellungsort                 K34-Galerie
Medusastr. 14
Kiel-Gaarden

Öffnungszeiten                  Donnerstags ab 20 Uhr


Kieler Ateliertage 2009

5. September 2009
11:00bis18:00
6. September 2009
11:00bis18:00

Die fünften Kieler Ateliertage finden am 5. und 6. September statt.

Hier besteht die Möglichkeit an 33 verschiedenen Standorten etwas hinter die Kulissen der Kieler Künstler zu schauen. Auch die K34 ist dieses mal dabei. Samstag und Sonntag ist die Galerie geöffnet von 11 bis 18 Uhr. Zu sehen sind dann noch die Bilder von Carmen Loger.

Weitere Infos unter: http://www.kieler-ateliertage.de/


SICHTWEISEN von Carmen Loger

13. August 2009
20:00
15. August 2009
20:00
20. August 2009
20:00
27. August 2009
20:00
3. September 2009
20:00
10. September 2009
20:00

sichtweisen- Carmen Loger ist Künstlerin, Dipl. Designerin und Erzieherin.

  • Studium der Malerei von 1971 bis 1977 an der Fachhochschule Kiel, Fachbereich Gestaltung bei Winfried Zimmermann, Harald Duwe und Ekkehard Thieme.
  • Aufbau und Leitung einer privaten Galerie in Kiel bis 1983.
  • Mitbegründerin der Künstlergruppe Opossum.
  • Beschäftigung mit experimenteller Malerei, Fotografie, Videos und Musik.
  • Arbeit als Grafikerin beim Wandernden Museum und als Designerin beim Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN), beides Universität Kiel.
  • Museumspädagogisches Projekt in der Kunsthalle zu Kiel mit Dr. Mins Minssen.
  • Kreativitätsfördernde Aktionen und Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
  • Künstlerische Ausdrucksmittel sind Grafik, Malerei, Fotografie, Textilkunst sowie Mischformen verschiedener Techniken.

Ausstellungen: u.a. Landesschauen, Frauensommer, Berlin, Rausch und Realität, Universitätsbibliothek Kiel, Galerie Kruse, Flensburg, Zentrum für Energie und Technik (ZET), Rendsburg, Innovationszentrum Lübeck (IZL), Kunst Dialog, Flensburg. Arbeiten in privatem und öffentlichem Besitz.

“Carmen Loger führt in die Nähe, zum Körper hin. Jede Distanz ist aufgehoben. Der Blick ins Nächstliegende ist jedoch kein Blick ins Offensichtliche. Nähe ist nicht Gemütlichkeit. Nähe kann kompliziert, verwirrend, verstörend, verwundend und verwundbar sein. Das Nahe, das Persönliche, ist nicht eindeutig. Die Themen von Carmen Loger reichen ins unmittelbar Eigene und Intime hinein……. Hier und da deutet etwas Filzvlies Verhüllung an, Filz ganz untypisch und federleicht als Flaum, er sei da “wie Elfenhaar”.

(Ausschnitt einer Einführung zur Ausstellung “Nach eigenen Regeln” im ZET, RD von Dr. Mins Minssen,2004)

  • Vernissage: Samstag, 15. August 2009 (In Anwesenheit der Künstlerin!) + Live-Musik von Viktor Braun
  • Finissage: Donnerstag, 10. September 2009