Monats-Archiv für Oktober 2009

“Herzeigen” von Birgit Münster und Charlayne Querner

13. November 2009
20:00
19. November 2009
20:00
26. November 2009
20:00
29. November 2009
16:00
3. Dezember 2009
20:00
10. Dezember 2009
20:00

Die K34 freut sich auf die nächste Ausstellung, denn…

Herzeigen_ Birgit Münster und Charlayne Querner zeigen die Resultate parallelen Schaffens. Seit Februar 2009 arbeiten die Kieler Künstlerinnen zusammen.

Ausgestellt werden Objekte und Objektbilder. Vernissage am Freitag, dem 13. November 2009, um 20.00 Uhr.

… was niemanden vom Erscheinen abhalten sollte.

Einblick in das kreative Schaffen von Birgit Münster und Charlayne Querner.

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Leseprobe aus Raureifturbulenzen” von Viddhi Sigesmund Patz zur Lesung am Sonntag dem 29. November 2009 um 16 Uhr:

Ach Deutschland -

wat biste klamm im Schritt

zitternd verziehen deine Juwelen

aus ihrem Beutel in die frostfreie Leistenbeuge

draußen unterm Schottenrock aber

klöddern zwei schwarze Klunker im glitzernden Sack

der sich zusammenzieht

im kalten Wind

und den Rauhreifturbulenzen

wie gerne würden wir kuscheln

die Eierkohl`n verheizen

aber wir müssen ja raus

zum Wandern

übers spiegelglatte Parkett

das Geld tut es ja nicht mehr für uns

von einem zum andern

kühl und fest liegen die Ökk`n im Ranz`n

jämmerlich erfror`n

in den Tiefkühltruh`n der Hochfinanz`n

He – kleiner Frosch

glaubst du noch an das blaue Wunder im Märchenland

oder im Abgrund deiner leeren Einkaufstüte

wird noch eine Fähre kommen -

dich über den Brackmilchstrom hol`n

bevor der Pumpenschwengel klemmt

und Milch und Honig versiegen

im Schlaraffenland

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Öffnungszeiten:

  • Vernissage: Freitag, 13. November 2009 ab 20 Uhr
  • Lesung: Sonntag, 29. November 2009 um 16 Uhr
  • Finissage: Donnerstag, 10. Dezember ab 20 Uhr
  • Dazwischen (wie immer) jeden Donnerstag ab 20 Uhr

Bilder und Objekte von Christof Klemmt

13. Oktober 2009
20:00
15. Oktober 2009
20:00
22. Oktober 2009
20:00
29. Oktober 2009
20:00
5. November 2009
20:00

Was ist zwischen Geist und Materie? (Text:  Christof Klemmt)

Die Abläufe des Lebens werden uns horizontal entgegen geschoben. Wir bewegen uns als Produzenten unserer eigenen Wirklichkeit mit allen materiellen Dingen, die uns von der Kraft der Natur auf der Bühne der Welt präsentiert werden, mit weniger und manchmal mehr Distanz. Man kann sagen, das Leben ist horizontal, entsprechend dem in der Landschaftsmalerei klassischen Ausbau: Vorder – Mittel – Hintergrund; im Gegensatz zum Geistigen.

Die Lösung vom Materiellen, also auch vom Leben, ist ein Prozess der Veränderung des Maßstabes, der sich durch eine vertikale Sicht auf die Tiefe ergibt, wo es im Gegensatz zur Horizontalen keine Distanzen mehr gibt. Vergleichen wir es, als entfernten wir uns mit unserem Raumschiff immer weiter von der Erde, mit Blick auf die Erde – Meditationsgedanke? Die Horizontale ist dementsprechend die materielle und die Vertikale die geistige Ebene, was das Kreuz als Symbol durch die Überschneidung beider Ebenen in einem Punkt ist, der den Moment für den Beginn zu allem, was geschehen wird, markiert – die Idee.

Die Idee ist der Beginn allen Ursprungs. Wenn wir nicht wären, wäre dann die Welt? Oder wäre dann Nichts? Wir selbst sind das Nichts – das Nichts, welches alles enthält, wird durch uns im Erkennen der Welt erhellt, im erscheinenden Werden der Dinge. Die geistige Ebene beschreibt das Licht als Geist in Bewegung, welcher durch alle Schichten der Welt dringt und in geronnenem Zustand als Realität erscheint. Licht als Transportebene für das Bewusstsein, welches uns den Code für die Evolution offenbart. Durch die Ausdehnung des Bewusstseins dürfen wir teilhaben an der Entwicklung der Evolution – für uns als sichtbar werdende Veränderlichkeit der Dinge zu erkennen.

Ich möchte durch die Kunst die letzten erkennbaren Gründe und Zusammenhänge des Seins transportieren. Metabol als Veränderlichkeit der Dinge, ist eine sichtbar gemachte Sequenz aus dem permanenten „evolativen“ Bewusstseinsstrom.

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  • Vernissage: Dienstag, 13. Oktober 2009 ab 20 Uhr
  • Finissage: Donnerstag, 5. November 2009 ab 20 Uhr
  • Dazwischen jeden Donnerstag ab 20 Uhr

Bericht über die erste Kieler Kulturkonferenz zum Thema ‘Teilhabe an Kultur für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln’

Heute hat in der IHK zu Kiel die erste Kieler Kulturkonferenz stattgefunden. Thema war ‘Teilhabe an Kultur für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln’. Anwesend waren circa 80 Vertreter aus dem Stadtrat, der Verwaltung und diversen Kulturträgern und Kulturschaffende.

Nach zwei Impulsreferaten fand eine moderierte Diskussion statt. Der Leiter des Amtes für Familie und Soziales, Herr Bornhalm vertrat im ersten Impulsreferat das Vorhaben, einen sogenannten Kiel-Pass zu etablieren. Dieser soll Menschen mit geringen finanziellen Mitteln den Eintritt in hauptsächlich städtische Kultureinrichtungen ermässigen.

Frau Reinig, Leiterin des Kl!ck Kindermuseums in Hamburg berichtete von den Erfahrungen, einen Museumsbetrieb für Kinder aus Familien mit geringen finanziellen Mitteln zu realisieren. Sie betonte die Notwendigkeit, daß man dieses Publikum wirklich wollen müsse. Mitleid und Verachtung müssten beim Personal konsequent abgebaut werden. Die traditionellen Spielregeln für einen Museumsbetrieb müssten geändert werden. Sie berichtete, daß intellektuelle, kopfbetonte Angebote kaum angenommen werden. Um einen adäquaten Betrieb eines Kulturbetriebes mit der obigen Zielgruppe garantieren zu können, müssten Institutionen und Finanzmittel umgestrickt werden. Zudem benötige man Geld und viel Zeit, da die anvisierten Rezipienten das Angebot nur sehr langsam annehmen würden.

In der anschliessenden Diskussion ergaben sich folgende Themenbereiche:

Kann eine signifikante Preisermässigung in den kulturellen Einrichtungen Menschen mit geringen finanziellen Mitteln motivieren, das Angebot vermehrt wahrzunehmen?

Ist die sogenannte Hochkultur in der Lage, den Rezipienten mit geringen finanziellen Mitteln ein kulturelles Angebot zu präsentieren, welches von diesem auch angenommen wird, oder sind Initiativen, die sich vorort kulturell betätigen, dieser Aufgabe besser gewachsen?

Die Grundlagen der kulturellen Bildung müssen bereits im Grundschulalter gelehrt werden.

Herr Pasternak wird die entstandenen Ideen und Sachverhalte zusammenfassen und in der nächsten Kulturausschusssitzung wird die Thematik dann weitergeführt.


Einladung zur Kulturkonferenz am 9.10.2009 – Thema: Teilhabe an Kultur für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln

9. Oktober 2009
19:00bis21:00

Wie bereits auf Blogbeirat berichtet wurde, findet am 9.10. 2009 um 19:00 in der IHK zu Kiel der erste Teil der Kieler Kulturkonferenz statt.
Im Artikel des Blogbeirats beklagte ich mich darüber, daß die K34 nicht zu dieser Kulturkonferenz eingeladen wurde und kündigte an, uns auf der gestrigen Sitzung des Kulturausschusses selbst einzuladen. Herr Pasternak ist mir da zuvor gekommen. Er tat kund, daß die Einladung an alle Interessierten adressiert ist. Es gibt aus Kostengründen keinen Postversand der Einladungen. Herr Pasternak rief auf der gestrigen Sitzung dann auch alle auf, die Einladung über Ihr Netzwerk weiterzuverbreiten.

Dieser Aufforderung komme ich gerne nach und rufe daher alle, die das Thema “Teilhabe an Kultur für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln” berührt auf, zur Konferenz zu kommen, und sich und Ihre Ideen dort einzubringen. Hier die Einladung zum Ausdrucken.

Desweiteren rufe ich dazu auf, die Thematik “Teilhabe an Kultur für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln” schon im Vorfelde der Konferenz zu durchdenken und zu diskutieren.

Spontan fällt mir dazu folgendes ein:

  1. Inwieweit unterscheidet sich ein Mensch mit geringen finanziellen Mitteln hinsichtlich seiner kulturellen Rezeption und seines kulturellen Wirkens von einem Menschen mit nicht geringen finanziellen Mitteln.
  2. Kann Kunst und Kultur, die von und für Menschen mit ausreichenden finanziellen Mitteln gemacht wurde, überhaupt Menschen mit geringen finanziellen Mitteln erreichen, auch wenn diese für diese Kunst/Kultur nichts bezahlen müssten.
  3. Kann eventuell Kunst/Kultur, die für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln gedacht ist, nur von Menschen mit geringen finanziellen Mitteln erschaffen werden.
  4. Bislang wird ein jeder Besuch im Schiffahrtsmuseum, im Kulturforum usw. mit 10 bis 20 Euro von der Stadt Kiel gesponsert. Würde jetzt auch noch der Eintritt für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln subventioniert werden, würden sich die Kosten je Besuch noch um diesen Betrag erhöhen. Der Besuch eines Menschen mit geringen finanziellen Mittel in einer der bestehenden Kultureinrichtungen würde also den Steuerzahler mindestens 20 bis 30 Euro kosten.
  5. Wären wir als K34 in der Lage, für 10 Euro Zuschuss je Besuch, 10000 Gästen im Jahr ein reichhaltiges, zielgruppenorientiertes, lebendiges und buntes Kulturprogramm zu präsentieren?
    Momentan versorgen wir ca. 1500 Gäste mit überwiegend geringen finanziellen Mitteln im Jahr bei 5 Öffnungsterminen je Monat ohne Zuschuss.

“Kieler Ost-West-Annäherung 1. Akt” – von Franck Gérard

13. September 2009
18:30
17. September 2009
20:00
24. September 2009
20:00
1. Oktober 2009
20:00
8. Oktober 2009
20:00

Photografien von Franck Gérard

Aus den Kieler Nachrichten (Zitat):

Französische Künstler wollen mit künstlerischen Mitteln die Gegensätze zwischen den Ufern abbauen helfen. Im Mai 2008 waren Franck Gérard und Eric Watt für vier Tage zu Besuch in Kiel. Und was ihnen dabei am stärksten auffiel, war die Grenze inmitten der Stadt…..

Kieler-Ost-West-Annäherung - 1.Akt_kl

Das Projekt wird unterstützt durch :
Den Conseil Régional des Pays de la Loire, Das Land Schleswig-Holstein, Das Centre Culturel Français de Kiel, Die Filmwerkstatt Kiel der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH), Der Familie Mehdorn Stiftung, Die Galerie K34, Des Kultur- und Kommunikationszentrums Hansastraße 48 e.V. …und der Kieler Bevölkerung.

  • Vernissage: 13.09.2009, ab 18:30 Uhr
  • Finissage: 08.10.2009, ab 20 Uhr
  • Ausstellungsort: K34-Galerie, Medusastr. 14 – Kiel-Gaarden
  • Öffnungszeiten: Donnerstags ab 20 Uhr

Der zweite Akt findet dann am Anfang nächsten Jahres statt!

Vernissage                      13.09.2009, 18:30 Uhr

Finissage                       08.10.2009, 20 Uhr

Ausstellungsort                 K34-Galerie
Medusastr. 14
Kiel-Gaarden

Öffnungszeiten                  Donnerstags ab 20 Uhr