Herbert Schönfeld
*1958 in Blumenthal / Kreis Rendsburg
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In der Schule zeigte er reges Interesse am Kunstunterricht und wurde in seiner Kreativität gefördert. Als 1969 die erste Mondlandung im Fernseher lief wurde Herbert dazu inspiriert fantastische Raketen zu bauen. Zwar waren seine Raketenmodelle nur etwa fingergroß aber in seiner Phantasie reiste der kleine Junge zu den Sternen. 1978 lernte Herbert einen Maler kennen, der sich autodidaktisch die Malerei in Öl, Acryl, Filzstift und mit andere Medien beigebracht hatte. Dieser Maler Namens Frank Schenkel machte Herbert Mut und so kam es, dass er sich auch der Bildenden Kunst widmete. Anfänglich arbeitete Herbert an vielen Bilderserien in Streichholzschachtelformat. Des weiteren machte er mit Frank Schenkel und anderen auch Musik. Die Band nannte sich D-Mark spielte Punk bis Jazz-Punk. Herbert spielte dabei Tasten, Knöpfe und Synthesizer, und dass sehr experimentell. Die Band brachte es 1981 sogar zu einer Single-EP: GELD-SEX-MACHT-GEWALT und zu 7 Auftritten. Später war er dann auch noch mal Mitglied der Band Blackout, die sich dem Bluespunk verschrieben hatte.
Herberts künstlerische Arbeit läßt sich am besten mit dem Begriff Recycling-Collagen umschreiben, denn Arbeiten in diesem Stil durchziehen sein Schaffen wie ein roter Faden. Bis heute ist er seinem Stil treu geblieben. Wir sind gespannt, wie er sich in Zukunft als Mitglied der K34 (seit März 2007) weiterentwickeln wird.
Ausstellungen:
1981: Cafe Lucy, zusammen mit Anne Winter
1983: Im roten Salon, Eintagesausstellung bei der Veranstaltung “Das Junge Grauen”
1988: Einkaufscooperative Widerhaken. Ausstellung über ein Jahr hinweg
2007: Unrat / Kiel, Metzstraße “Recycelt”
